Buchtipp: Diabetologie in Klinik und Praxis

Diabetologie in Klinik und Praxis

In der Diabetologie haben in den letzten Jahren viele neue Entwicklungen stattgefunden. Die genetischen Grundlagen sind heute fast vollständig entschlüsselt. Die Pathobiochemie und die Pathophysiologie der unterschiedlichen Diabetesformen konnten weiter aufgeklärt werden. Zudem wurden die psychologischen Aspekte des Diabetes näher beleuchtet. Auf gesundheitspolitischer Ebene wurden „Disease Management Programme (DMP)“ zur Verbesserung der Diabetesversorgung eingeführt. All diesen Neuentwicklungen möchte die 6. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage von Häring et al. Rechnung tragen.

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WELT HYPERTONIE TAG – 17. Mai 2016

Blutdruck in Bewegung – Gemeinsam für einen gesunden Blutdruck

Am 17. Mai 2016 findet – wie jedes Jahr – der Welt Hypertonie Tag statt. Die Deutsche Bluthochdruckliga möchte an diesem Tag die Öffentlichkeit für das Thema Bluthochdruck (Hypertonie) sensibilisieren. Read the rest of this entry »

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Mitarbeiterzuwachs: Sabina Filipovic verstärkt das medproduction-Team

Spritze gegen Schreibfeder – Seit dem 18. Januar 2016 verstärkt Sabina Filipovic (M.A.) das Redaktionsteam von medproduction in Köln. Die gelernte Krankenschwester tauscht damit die Spritze gegen die Schreibfeder ein. Read the rest of this entry »

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Weltkrebstag 2016: We can. I can.

Der Weltkrebstag findet – wie jedes Jahr – auch 2016 wieder am 4. Februar statt. Bereits zum 11. Mal wird den Krebserkrankungen der Kampf angesagt, in diesem und den nächsten beiden Jahren frei nach dem Motto „We can. I can.“ Die dreijährige Kampagne will zeigen, dass sowohl alle Menschen im Kollektiv als auch jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann, das globale Problem Krebs zu reduzieren. So viele Menschen wie möglich sollen an diesem Tag über das Thema Krebs lesen, reden und nachdenken. Der Weltkrebstag wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (Union internationale contre le cancer, UICC) ins Leben gerufen.

WHO2016

Krebs: Fakten und Zahlen

Krebs ist eine der Haupttodesursachen weltweit. Von den mehr als acht Millionen Krebstodesfällen pro Jahr entfällt ein Großteil auf Lungenkrebs, Magenkrebs, Leberkrebs, Darmkrebs und Brustkrebs. Dabei sind etwa 30 % der Todesfälle auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen: Übergewicht und Adipositas, ein zu geringer Verzehr von Obst- und Gemüse, mangelnde körperliche Bewegung, Rauchen und zu viel Alkohol sind zentrale Stellschrauben bei der Entwicklung von Krebs. Vor allem das Rauchen ist im Zusammenhang mit der Entstehung von Krebserkrankungen der wichtigste Risikofaktor: Es ist für 22 % der weltweiten Krebstodesfälle und für 71 % der weltweiten Todesfälle durch Lungenkrebs verantwortlich. Von einer besonders hohen Krebserkrankungsrate sind einkommensschwächere Länder betroffen: Dort traten mehr als 70 % der weltweiten Todesfälle im Jahr 2008 auf. Trotz vielerlei Präventionsmaßnahmen und Kampagnen wird die Zahl der Krebserkrankungen zunehmen. Experten rechnen mit 13,1 Millionen Todesfällen durch Krebs im Jahr 2030.

Weltkrebstag 2016: Was ist in diesem Jahr wichtig?

Der Weltkrebstag ruft alle Menschen rund um den Globus dazu auf, über unterschiedliche, individuelle Wege die Auswirkungen von Krebserkrankungen auf Einzelpersonen, Familien und andere Gemeinschaften zu reduzieren. Jeder kann einen Beitrag leisten und vor diesem Hintergrund wurden folgende Kernbotschaften zu „WE CAN. I CAN.“ festgelegt:

„World Cancer Day 2016 – WE CAN“

  • Wir stoßen Maßnahmen an und ergreifen sie
  • Wir mobilisieren unsere Netzwerke für mehr Fortschritt
  • Wir formen einen Politikwechsel
  • Wir setzen uns für Investitionen für die Krebsbekämpfung ein
  • Wir bündeln unsere Stärke für nachhaltige Entwicklungen

„World Cancer Day 2016 – I CAN“

  • Ich wähle einen gesunden Lebensstil
  • Ich verstehe, dass Krebsfrüherkennung Leben retten kann
  • Ich lasse mich unterstützen und unterstütze
  • Ich treffe eigene Entscheidungen
  • Ich liebe und werde geliebt
  • Ich bin ich selbst
  • Ich gehe wieder arbeiten
  • Ich teile meine Geschichte
  • Ich sage meine Meinung

Via facebook und twitter, #WorldCancerDay #TalkingHands #WeCanICan, sind alle dazu aufgerufen, die Kampagne „Talking Hands“ zu unterstützen. Mehr Informationen zur Kampagne unter http://www.worldcancerday.org/sites/wcd/files/atoms/files/WCD16_TalkingHandsToolkit_EN_0.pdf

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Am 11. Januar 2011 entstand die Idee, bereits vier Tage später ging die Website online: Mittlerweile ist aus dem Studenten-Projekt „Was hab‘ ich?“ ein erfolgreiches Sozialunternehmen geworden. Tausende Patienten haben hier Hilfe beim Verstehen ihrer Befunde bekommen, zahlreiche Mediziner wurden in patientenfreundlicher Kommunikation ausgebildet. Jetzt feiert das Projekt seinen fünften Geburtstag – und hat noch viel vor.

Die Vision von „Was hab‘ ich?“ ist eine Arzt-Patienten-Kommunikation auf Augenhöhe: Denn wer seinen Befund versteht, kann seiner Krankheit bewusster entgegentreten und verhält sich gesundheitsbewusster. Als die beiden Medizinstudenten Anja Bittner und Johannes Bittner und der Informatiker Ansgar Jonietz die Idee zu „Was hab‘ ich?“ hatten, ahnten sie jedoch noch nicht, wie groß der Bedarf tatsächlich war und wie erfolgreich ihr Projekt von Anfang an sein würde. Ihr Angebot für Patienten: Medizinstudierende und Ärzte übersetzen kostenlos und anonym medizinische Befunde in ein leicht verständliches Deutsch.

Fünf Jahre später hat das ehrenamtliche Übersetzer-Team bereits mehr als 26.000 medizinische Befunde in eine leicht verständliche Sprache übersetzt. So wird aber nicht nur den Patienten geholfen – gleichzeitig erhalten alle neuen Team-Mitglieder von „Was hab‘ ich?“ auch eine intensive Ausbildung in laienverständlicher Kommunikation. Über 1.300 junge Mediziner konnte „Was hab‘ ich?“ schon ausbilden. Zusätzlich haben die Dresdner ein Kommunikations-Wahlfach für Medizinstudierende entwickelt und an verschiedenen Universitäten in Deutschland durchgeführt. Und zukünftig möchte das gemeinnützige Unternehmen mit seinem neuen Projekt, dem Patientenbrief, jedem Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt einen verständlichen Entlassbrief zuschicken.

„Unser Ziel ist es, eines Tages alle Patienten und alle Mediziner zu erreichen. Wir möchten, dass jeder Patient auf leicht verständliche Gesundheitsinformationen zugreifen kann und dass jeder Mediziner in patientenfreundlicher Sprache geschult wird. Wir stehen gerade erst am Anfang einer wichtigen Entwicklung. Aber wir glauben fest daran, dass wir mit unseren Projekten in den nächsten Jahren viel bewirken können“, erklärt Ansgar Jonietz.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Homepage von „Was hab’ ich?“ : www.washabich.de (Abruf 01/2016)

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medproduction wünscht alles Gute für 2016

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Wir wünschen Ihnen, liebe User und Kunden, einen guten Start in 2016. Möge das neue Jahr Ihnen viel Glück und Erfolg, aber natürlich vor allem Gesundheit und Freude bringen. Wir freuen uns, auch im neuen Jahr wieder mit Ihnen zusammenzuarbeiten.

Ihre Redaktion von medproduction

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medproduction wünscht Frohe Weihnachten

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Die Redaktion von medproduction wünscht allen Usern und Kunden ein frohes Weihnachtsfest. Wir hoffen, Sie können die Festtage nutzen, um mit Familie und Freunden zusammen in Ruhe das Jahr ausklingen zu lassen. Lassen Sie es sich gutgehen und bleiben Sie gesund!

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Buchtipp: Arzneimittelforschung

„Durch Innovationen zum Markterfolg“, so lautet der Untertitel des Ratgebers von Hans-Harald Sedlacek. Der Autor beschreibt, wie erfolgreiche Arzneimittelinnovation gelingen kann und welche typischen Fehler und Probleme es zu vermeiden gilt. Eine intakte Innovationskultur steht dabei für Unternehmen im Vordergrund, und der Autor gibt wertvolle Ratschläge für sämtliche Hierarchieebenen, wie diese zu erhalten ist. Dabei berücksichtigt er alle Entwicklungsstadien, von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Prüfung. Professor Sedlacek lässt seine persönliche Erfahrung einfließen, die er in über 45 Jahren Pharmaforschung gesammelt hat: In verschiedenen Positionen war er sowohl für große Pharmakonzerne als auch für wagniskapitalfinanzierte Start-Ups tätig. Der Schreibstil ist kompakt und übersichtlich; zahlreiche Aufzählungen und Tabellen prägen die Gestaltung des Buches und erleichtern dem Leser den Einstieg in die Materie.

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Unser Fazit

„Arzneimittelforschung“ bündelt wertvolle Informationen für alle, die in der Pharmaforschung erfolgreich sein wollen und lädt durchaus ein, eigene Unternehmensstrukturen zu hinterfragen. Es liefert somit wertvolle Denkanstöße für Forscher und Führungskräfte in der Pharmaindustrie.

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Buchtipp: Pschyrembel Sozialmedizin und Public Health, 2. Auflage

Die Nachschlagewerke der Pschyrembel-Reihe werden seit vielen Jahren von Medizinern und anderen Menschen aus dem Gesundheitsbereich geschätzt. Die gesellschaftlichen Aspekte der Medizin greift „Sozialmedizin und Public Health“ auf. Dieses Lexikon richtet sich nicht nur an Ärzte, sondern unter anderem auch an Sozialpädagogen und Sozialarbeiter. In der Neuauflage wurden sämtliche Fachgebiete aktualisiert und das Themengebiet Public Health weiter ausgebaut. Es wurden 300 aktuelle Begriffe aus dem sozialmedizinischen Bereich neu aufgenommen, unter ihnen „Transparenz im Gesundheitswesen“, „Betreuungsgeld“ und „IGeL-Monitor“; insgesamt werden über 5000 Begriffe erläutert. Den aktuellen Trends auf dem Buchmarkt folgend, ist die Pschyrembel-Reihe auch als Online-Version und App erhältlich. Mit Erwerb des Nachschlagewerks erhält der Leser zusätzlich einen Monat kostenlos Zugang zum Portal „Pschyrembel Premium Online“, das mit zahlreichen Stichwörtern, Grafiken und Videos sicherlich eine wertvolle Ergänzung darstellt.

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Unser Fazit

Pschyrembel Sozialmedizin und Public Health erklärt fundiert und aktuell relevante Begriffe aus dem Gesundheitssystem, Qualitätsmanagement und Solzialrecht, aber auch Epidemiologie und Statistik. Somit spricht das Nachschlagewerk viele Leser an und bietet ihnen gewohnt verlässliche Information.

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Positiv zusammen leben: Am 01.12. ist Welt-AIDS-Tag

„Was machst du, wenn dein bester Freund HIV hat?“, „Was, wenn die Erzieherin HIV hat?“ Mit diesen aus dem Alltag gegriffenen Fragen machen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) und die Deutsche AIDS-Stiftung (DAS) in einer gemeinsamen Kampagne auf die Diskriminierung HIV-positiver Menschen aufmerksam. Anlass ist der Welt-AIDS-Tag, der jährlich am 01.12. begangen wird und dieses Jahr unter dem Motto „Positiv zusammen leben“ steht.

Diskriminierung auch nach 30 Jahren HIV und AIDS

Seit dem Ausbruch der AIDS-Epidemie in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts sind mittlerweile 30 Jahre vergangen. 35 Millionen Menschen sind weltweit mit HIV infiziert und jedes Jahr kommt es zu 2,1 Millionen Neuerkrankungen, wovon 70% in Afrika südlich der Sahara zu verzeichnen sind. 39 Millionen HIV-Positive sind seit dem Ausbruch der Epidemie an den Folgen von AIDS gestorben. Auch wenn es nach wie vor keine Impfung oder Heilung gibt, hat die Medizin große Fortschritte gemacht. Dank moderner Medikamente haben HIV-Positive in westlichen Industrienationen oft die gleiche Lebenserwartung wie Gesunde, und in ihrem Alltag gibt es keine Einschränkungen bezüglich Berufswahl oder Freizeitgestaltung. Der normale Alltag mit HIV-Positiven birgt kein Ansteckungsrisiko.

Trotzdem werden HIV-positive Menschen noch immer diskriminiert – auch in Deutschland, wo momentan zirka 80.000 Menschen HIV-positiv sind. Von den Betroffenen geben 77% an, Diskriminierung erlebt zu haben. Bei einem HIV-positiven Bäcker würden laut einer Umfrage der BZgA nur 44% der Befragten Brötchen kaufen, nur 26% würden ihr Kind bedenkenlos mit einem HIV-positiven Kind spielen lassen. Dabei hat es deutschlandweit noch nie eine Ansteckung mit HIV in Kita, Schule oder auf dem Spielplatz gegeben.

Unwissenheit und Diskriminierung haben Folgen für Betroffene

Die zurückhaltende, manchmal sogar ablehnende Haltung gegenüber HIV-Positiven im Alltag ist meist Folge von Unwissenheit in Bezug darauf, wie man sich mit HIV anstecken kann. Wer HIV-Positive persönlich kennt und somit besser informiert ist, verhält sich tendenziell weniger ablehnend.

Diskriminierung im Alltag hat zum Teil gravierende Folgen für Menschen mit HIV. So wurde 2011 nach einer Umfrage der Deutschen AIDS-Hilfe 20% von ihnen eine ärztliche Behandlung verweigert. Sprachen sie die Infektion offen bei ihrem Arbeitgeber an, erfuhren 26% im Anschluss Diskriminierung durch ihren Arbeitgeber. Mindestens 30% zogen sich aus ihren Familien zurück. Geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, soziale Isolation und ein eingeschränkter Zugang zu medizinischer Versorgung sind direkte Folgen von Diskriminierung. Somit schränkt sie das Leben der Betroffenen oft stärker ein als die Erkrankung selbst.

Sich informieren baut Ängste ab

Wie die Studie der BZgA zeigt, ändert das Wissen über HIV das Verhalten von Mitmenschen im Alltag. Von Befragten, die Erfahrungen mit HIV-Positiven in ihrem persönlichen Umfeld haben, würden doppelt so viele ihr Kind mit einem HIV-positiven Kind spielen lassen wie es für die „unerfahrene“ Vergleichsgruppe der Fall ist. Nur halb so viele lehnen es komplett ab, eine HIV-positive Person zu küssen.

Diese Zahlen veranschaulichen, wie entscheidend Aufklärung über HIV und AIDS das Zusammenleben zwischen Infizierten und Gesunden erleichtern kann. Von einer gut informierten Öffentlichkeit profitieren alle: Gesunde verspüren weniger unbegründete Ängste und Infizierte sind seltener von Diskriminierung betroffen. Nur gut informiert können alle „positiv zusammen leben“.

 

Quellen und weitere Informationen finden Sie hier:

Homepage der gemeinsamen Kampagne: https://www.welt-aids-tag.de/welt-aids-tag/(Abruf 11/2015)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): https://www.welt-aids-tag.de/fileadmin/user_upload/Wissen_Einstellungen_Bevoelkerung_HIV_WAT2014.pdf

Factsheet zur Kampagne: https://www.welt-aids-tag.de/fileadmin/user_upload/WAT_Website_Factsheet_20141017.pdf

Gemeinsame Pressemitteilung zur Kampagne: https://www.welt-aids-tag.de/fileadmin/user_upload/22.10.2015_Gemeinsame_Pressemitteilung_WAT_2015.pdf

 

 

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