Buchtipp: Augenheilkunde

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Schon im Vorwort des neuen Buchs  steht: „Es (das Buch) möchte Sie in die Lage versetzen, die Augenheilkunde zu verstehen und so selbstständig Entscheidungen zu treffen und nicht nur Fakten büffeln zu müssen.“

Gerhard K. Lang & Kollegen haben mit ihrer bereits 5. Auflage des beliebten Lehrbuchs nicht nur ein neues größeres Format gewählt, sondern auch vollständig überarbeitet und aktualisiert. Den Studenten, Assistenzärzten, medizinischen Personal und Interessierten erwarten auf 440 Seiten über 500 farbige Fotos und Grafiken. Viele Fotos stammen direkt aus der Klinik. Dem Autor war es wichtig, dass die Bilder das Verständnis fördern und komplizierte Sachverhalte klar verständlich werden.

Für Studenten während des Praktischen Jahr bzw. Kurs ist ein eigenes Kapitel über die Leitsymptome gewidmet. Es soll schnell einen Überblick über die möglicherweise zugrundeliegenden Krankheitsbilder geben oder altes Wissen wieder aufzufrischen.

 

Fazit:

Insgesamt ein sehr angenehm zu lesendes Lehrbuch, das sich v.a. an Studenten, aber auch an Assistenzärzte richtet. Die Kapitel sind gut aufbereitet und das neue großzügige Layout ein echter Gewinn.

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Buchtipp: Notfallmedizin für Hund und Katze

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Notfall! Das heisst für den Tierarzt und sein Team innerhalb von Sekunden und Minuten lebenswichtige Entscheidungen zu treffen. Nadja Sigrit macht mit ihrem Buch aus der Extremsituation eine sichere Routine.

Am Anfang jeden Kapitels steht eine kurze Übersicht. Unter „Das Wichtigste zuerst“ finden sich die wichtigsten Schritte, Ziele und Tipps bevor es in die ausführliche Besprechung geht.

Das Buch ist in vier Teile aufgebaut:

  • Teil 1: Leitsymptome und Sofortmaßnahmen
  • Teil 2: Grundlagen und Erstversorgung
  • Teil 3: Organbezogene Notfälle
  • Teil 4: Anhang (Abkürzungen und Stichwortverzeichnis)

180 Abbildungen (viele davon aus der Klinik) auf 496 Seiten geben Tiermedizinern einen guten und fundierten Überblick über die wichtigsten Notfallsituation, so dass der Notfall in der Praxis keine Extremsituation darstellt, sondern zur eingespielten Routine wird.

Das Ziel dieses Werkes ist es, als Fachbuch die Stabilisierung der verschiedenen Notfallerkrankungen im Detail zu beschreiben und gleichzeitig den Zugang zu den wichtigen Informationen, die man in einer Notfallsituation benötigen könnte, zu ermöglichen ohne unzählige Hintergrundinformationen lesen zu müssen bis man die benötigte wichtige Information findet.

Fazit:

Ein sehr gut strukturiertes Buch, das Tiermedizinern bzw. Studenten die Angst vor der klinischen Notfallsituation nimmt.

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Buchtipp: Chirurgie für Studium und Praxis

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In der nun 13. Auflage bündelt der Autor Dr. Markus Müller & Mitarbeiter das Wissen über das große Fach der allgemeinen Chirurgie. Es soll und kann kein grosses Fachbuch ersetzen, vielmehr komprimiert es den Stoff und soll vorbereiten auf die mündlichen und schriftlichen Examina in einer realistischen Zeit. Aber nicht nur unter Studenten ist der Klassiker seit 1993 beliebt, sondern auch unter Assistenzärzten und Fachärzten für die tägliche ärztliche Praxis.

Berücksichtig bei der Erstellung der einzelnen Kapitel wurden alle wichtigen Lehrbücher, die aktuellen chirurgischen Zeitschriften, der Gegenstandskatalog sowie die Leitlinien der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften).

  • 560 Seiten
  • Über 300 Abbildungen sowie 120 Übersichten und Tabellen
  • Stichwortverzeichnis mit über 4.700 Stichworten
  • Streng gegliederter Aufbau

 

Unser Fazit:

Ein sehr strukturiertes, kompaktes Lehrbuch, das gut auf die mündlichen Examina in den Ärztlichen Prüfungen vorbereitet.

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Buchtipp: Sport und Ernährung

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Über 20 Millionen Deutsche treiben regelmäßig Sport. Die Gründe hierfür sind ganz unterschiedlich und gehen über Ausdauer, bessere Körperdefinition, Spaß an der Bewegung, bis zur Rehabilitation und Vorbeugung. Nicht nur die Fitnessstudio-Branche freut es, sondern auch die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln. Betraf es früher eher Hochleistungssportler, greift der Durchschnittsssportler mittlerweile auch auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus Ernährung, Sportmedizin, Leistungsdiagnostik und der Ernährungswissenschaft zurück, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Christoph Raschka und Stephanie Ruf geben mit ihrer bereits 3. (unveränderten) Auflage einen wissenschaftlich fundierten Überblick über Sinn und Unsinn im Bereich „Sport und Ernährung“ und richtet sich nicht nur an Sportmediziner, Allgemeinmediziner, Internisten, Ernährungswissenschaftler, sondern auch an Sporttherapeuten, Fitnesstrainer, Diätassistenten und Hobbysportler.

Auf 232 Seiten finden sich mit vielen Tipps folgende sehr gut aufbereitete Kapitel, die auch ohne medizinisches Vorwissen verständlich sind:

  • Grundlagen
  • Energie
  • Wettkampfernährung
  • Flüssigkeitshaushalt und Trinken
  • Proteine und Muskelaufbau
  • Vitamine und Mineralstoffe
  • Leistungssteigernde Substanzen
  • Immunsystem, Sport und Ernährung
  • Optimale Ernährung in großen Höhen
  • Körperzusammensetzung und Körperbautypen
  • Essstörungen bei Sportlern
  • Sporternährung in Fachzeitschriften und im Internet
  • Beratungspraxis

Unser Fazit: Ein sehr gut aufbereitetes (Fach)buch auf neuesten wissenschaftlichen Kenntnissen. Die Autoren sprechen mit ihrer 3. Auflage sowohl Experten, als auch Laien/Hobbysportler an. Die Tipps in den einzelnen Kapiteln sind im Alltag gut anwendbar und sinnvoll für eine gesunde und bewusste Ernährung kombiniert mit Sport.

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Buchtipp: Innere Medizin 2017 (Herold)

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„Der Herold“ ist seit vielen Jahren DAS Standardwerk für Studenten, Assistenten und medizinisches Personal für den Bereich der Inneren Medizin, das zudem noch jährlich aktualisiert wird. Die Kapitel und Krankheitsbilder werden so ausführlich wie nötig und so knapp wie möglich besprochen unter Berücksichtigung des Gegenstandskataloges für die Ärztliche Prüfung.

Folgende Themen werden auf gut 1.000 Seiten behandelt:

  • Hämatologie
  • Kardiologie
  • Pneumologie
  • Gastroenterologie
  • Wasser- und Elektrolythaushalt
  • Nephrologie
  • Rheumatologie
  • Stoffwechselkrankheiten
  • Endokrinologie
  • Angiologie
  • Infektionskrankheiten
  • Allgemeinmedizinische Themen
  • Klinische Chemie und Hämatologische Laborparameter

Unser Fazit:

Als Prüfungsvorbereitung ist der Herold unschlagbar, wenn man gut und gerne mit Stichworten auswendig lernen kann. Ein grosses Lehrbuch ersetzt er nicht, aber als Nachschlagewerk ist es für den medizinischen und studentischen Alltag ideal und sollte in keinem Regal fehlen.

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Buchtipp: Zoonosen – Zwischen Tier und Mensch übertragbare Infektionskrankheiten

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Weltweit sind über 200 Krankheiten bekannt, die sowohl beim Tier, als auch beim Menschen vorkommen können. Diese Infektionskrankheiten häufen sich u.a. durch Überbevölkerung in der Dritten Welt und dem daraus resultierenden Wachsen von Städten, aber auch durch die globale Erderwärmung und dem Tourismus in immer abgelegenere Gebiete dieser Erde. Überall dort, wo der Mensch auf Tier bzw. das Tier auf den Menschen trifft. Schon jetzt sind etwa 60% der bekannten Infektionen laut WHO auf Zoonosen zurückzuführen.

Ein verlässlicher Partner für die Praxis oder das Studium ist die 4. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage von Bauerfeind et al. Das Lehrbuch richtet sich an Tierärzte, Ärzte, Studenten, Labormitarbeiter oder Personen in der medizinischen Versorgung. Auf 584 Seiten mit 122 Abbildungen und 35 Tabellen erhält der Leser eine gut strukturierte und verständliche Übersicht über folgende Gebiete:

      • Durch Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten verursachte Zoonosen
      • Infektionen durch Tierbisse
      • Infektionen und Intoxikationen durch tierische Lebensmittel
      • Iatrogene Übertragung zoonotischer Erreger
      • Verzeichnis der verschiedenen Zoonosen
      • melde-, anzeige- und mitteilungspflichtige Zoonosen

Dem Buch ist ausserdem eine CD-ROM beigefügt mit umfangreichen Literaturverzeichnis.

Unser Fazit:

Ein gut strukturiertes und kompaktes Buch mit Informationen, die dem Leser den Einstieg in das Thema leicht machen, eine gute erste Übersicht gibt und in keiner Praxis fehlen sollte.

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Buchtipp: Diabetologie in Klinik und Praxis

Diabetologie in Klinik und Praxis

In der Diabetologie haben in den letzten Jahren viele neue Entwicklungen stattgefunden. Die genetischen Grundlagen sind heute fast vollständig entschlüsselt. Die Pathobiochemie und die Pathophysiologie der unterschiedlichen Diabetesformen konnten weiter aufgeklärt werden. Zudem wurden die psychologischen Aspekte des Diabetes näher beleuchtet. Auf gesundheitspolitischer Ebene wurden „Disease Management Programme (DMP)“ zur Verbesserung der Diabetesversorgung eingeführt. All diesen Neuentwicklungen möchte die 6. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage von Häring et al. Rechnung tragen.

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WELT HYPERTONIE TAG – 17. Mai 2016

Blutdruck in Bewegung – Gemeinsam für einen gesunden Blutdruck

Am 17. Mai 2016 findet – wie jedes Jahr – der Welt Hypertonie Tag statt. Die Deutsche Bluthochdruckliga möchte an diesem Tag die Öffentlichkeit für das Thema Bluthochdruck (Hypertonie) sensibilisieren. Read the rest of this entry »

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Mitarbeiterzuwachs: Sabina Filipovic verstärkt das medproduction-Team

Spritze gegen Schreibfeder – Seit dem 18. Januar 2016 verstärkt Sabina Filipovic (M.A.) das Redaktionsteam von medproduction in Köln. Die gelernte Krankenschwester tauscht damit die Spritze gegen die Schreibfeder ein. Read the rest of this entry »

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Weltkrebstag 2016: We can. I can.

Der Weltkrebstag findet – wie jedes Jahr – auch 2016 wieder am 4. Februar statt. Bereits zum 11. Mal wird den Krebserkrankungen der Kampf angesagt, in diesem und den nächsten beiden Jahren frei nach dem Motto „We can. I can.“ Die dreijährige Kampagne will zeigen, dass sowohl alle Menschen im Kollektiv als auch jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann, das globale Problem Krebs zu reduzieren. So viele Menschen wie möglich sollen an diesem Tag über das Thema Krebs lesen, reden und nachdenken. Der Weltkrebstag wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (Union internationale contre le cancer, UICC) ins Leben gerufen.

WHO2016

Krebs: Fakten und Zahlen

Krebs ist eine der Haupttodesursachen weltweit. Von den mehr als acht Millionen Krebstodesfällen pro Jahr entfällt ein Großteil auf Lungenkrebs, Magenkrebs, Leberkrebs, Darmkrebs und Brustkrebs. Dabei sind etwa 30 % der Todesfälle auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen: Übergewicht und Adipositas, ein zu geringer Verzehr von Obst- und Gemüse, mangelnde körperliche Bewegung, Rauchen und zu viel Alkohol sind zentrale Stellschrauben bei der Entwicklung von Krebs. Vor allem das Rauchen ist im Zusammenhang mit der Entstehung von Krebserkrankungen der wichtigste Risikofaktor: Es ist für 22 % der weltweiten Krebstodesfälle und für 71 % der weltweiten Todesfälle durch Lungenkrebs verantwortlich. Von einer besonders hohen Krebserkrankungsrate sind einkommensschwächere Länder betroffen: Dort traten mehr als 70 % der weltweiten Todesfälle im Jahr 2008 auf. Trotz vielerlei Präventionsmaßnahmen und Kampagnen wird die Zahl der Krebserkrankungen zunehmen. Experten rechnen mit 13,1 Millionen Todesfällen durch Krebs im Jahr 2030.

Weltkrebstag 2016: Was ist in diesem Jahr wichtig?

Der Weltkrebstag ruft alle Menschen rund um den Globus dazu auf, über unterschiedliche, individuelle Wege die Auswirkungen von Krebserkrankungen auf Einzelpersonen, Familien und andere Gemeinschaften zu reduzieren. Jeder kann einen Beitrag leisten und vor diesem Hintergrund wurden folgende Kernbotschaften zu „WE CAN. I CAN.“ festgelegt:

„World Cancer Day 2016 – WE CAN“

  • Wir stoßen Maßnahmen an und ergreifen sie
  • Wir mobilisieren unsere Netzwerke für mehr Fortschritt
  • Wir formen einen Politikwechsel
  • Wir setzen uns für Investitionen für die Krebsbekämpfung ein
  • Wir bündeln unsere Stärke für nachhaltige Entwicklungen

„World Cancer Day 2016 – I CAN“

  • Ich wähle einen gesunden Lebensstil
  • Ich verstehe, dass Krebsfrüherkennung Leben retten kann
  • Ich lasse mich unterstützen und unterstütze
  • Ich treffe eigene Entscheidungen
  • Ich liebe und werde geliebt
  • Ich bin ich selbst
  • Ich gehe wieder arbeiten
  • Ich teile meine Geschichte
  • Ich sage meine Meinung

Via facebook und twitter, #WorldCancerDay #TalkingHands #WeCanICan, sind alle dazu aufgerufen, die Kampagne „Talking Hands“ zu unterstützen. Mehr Informationen zur Kampagne unter http://www.worldcancerday.org/sites/wcd/files/atoms/files/WCD16_TalkingHandsToolkit_EN_0.pdf

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