Buchtipp: Zoonosen – Zwischen Tier und Mensch übertragbare Infektionskrankheiten

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Weltweit sind über 200 Krankheiten bekannt, die sowohl beim Tier, als auch beim Menschen vorkommen können. Diese Infektionskrankheiten häufen sich u.a. durch Überbevölkerung in der Dritten Welt und dem daraus resultierenden Wachsen von Städten, aber auch durch die globale Erderwärmung und dem Tourismus in immer abgelegenere Gebiete dieser Erde. Überall dort, wo der Mensch auf Tier bzw. das Tier auf den Menschen trifft. Schon jetzt sind etwa 60% der bekannten Infektionen laut WHO auf Zoonosen zurückzuführen.

Ein verlässlicher Partner für die Praxis oder das Studium ist die 4. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage von Bauerfeind et al. Das Lehrbuch richtet sich an Tierärzte, Ärzte, Studenten, Labormitarbeiter oder Personen in der medizinischen Versorgung. Auf 584 Seiten mit 122 Abbildungen und 35 Tabellen erhält der Leser eine gut strukturierte und verständliche Übersicht über folgende Gebiete:

      • Durch Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten verursachte Zoonosen
      • Infektionen durch Tierbisse
      • Infektionen und Intoxikationen durch tierische Lebensmittel
      • Iatrogene Übertragung zoonotischer Erreger
      • Verzeichnis der verschiedenen Zoonosen
      • melde-, anzeige- und mitteilungspflichtige Zoonosen

Dem Buch ist ausserdem eine CD-ROM beigefügt mit umfangreichen Literaturverzeichnis.

Unser Fazit:

Ein gut strukturiertes und kompaktes Buch mit Informationen, die dem Leser den Einstieg in das Thema leicht machen, eine gute erste Übersicht gibt und in keiner Praxis fehlen sollte.

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Buchtipp: Diabetologie in Klinik und Praxis

Diabetologie in Klinik und Praxis

In der Diabetologie haben in den letzten Jahren viele neue Entwicklungen stattgefunden. Die genetischen Grundlagen sind heute fast vollständig entschlüsselt. Die Pathobiochemie und die Pathophysiologie der unterschiedlichen Diabetesformen konnten weiter aufgeklärt werden. Zudem wurden die psychologischen Aspekte des Diabetes näher beleuchtet. Auf gesundheitspolitischer Ebene wurden „Disease Management Programme (DMP)“ zur Verbesserung der Diabetesversorgung eingeführt. All diesen Neuentwicklungen möchte die 6. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage von Häring et al. Rechnung tragen.

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WELT HYPERTONIE TAG – 17. Mai 2016

Blutdruck in Bewegung – Gemeinsam für einen gesunden Blutdruck

Am 17. Mai 2016 findet – wie jedes Jahr – der Welt Hypertonie Tag statt. Die Deutsche Bluthochdruckliga möchte an diesem Tag die Öffentlichkeit für das Thema Bluthochdruck (Hypertonie) sensibilisieren. Read the rest of this entry »

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Mitarbeiterzuwachs: Sabina Filipovic verstärkt das medproduction-Team

Spritze gegen Schreibfeder – Seit dem 18. Januar 2016 verstärkt Sabina Filipovic (M.A.) das Redaktionsteam von medproduction in Köln. Die gelernte Krankenschwester tauscht damit die Spritze gegen die Schreibfeder ein. Read the rest of this entry »

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Weltkrebstag 2016: We can. I can.

Der Weltkrebstag findet – wie jedes Jahr – auch 2016 wieder am 4. Februar statt. Bereits zum 11. Mal wird den Krebserkrankungen der Kampf angesagt, in diesem und den nächsten beiden Jahren frei nach dem Motto „We can. I can.“ Die dreijährige Kampagne will zeigen, dass sowohl alle Menschen im Kollektiv als auch jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann, das globale Problem Krebs zu reduzieren. So viele Menschen wie möglich sollen an diesem Tag über das Thema Krebs lesen, reden und nachdenken. Der Weltkrebstag wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (Union internationale contre le cancer, UICC) ins Leben gerufen.

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Krebs: Fakten und Zahlen

Krebs ist eine der Haupttodesursachen weltweit. Von den mehr als acht Millionen Krebstodesfällen pro Jahr entfällt ein Großteil auf Lungenkrebs, Magenkrebs, Leberkrebs, Darmkrebs und Brustkrebs. Dabei sind etwa 30 % der Todesfälle auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen: Übergewicht und Adipositas, ein zu geringer Verzehr von Obst- und Gemüse, mangelnde körperliche Bewegung, Rauchen und zu viel Alkohol sind zentrale Stellschrauben bei der Entwicklung von Krebs. Vor allem das Rauchen ist im Zusammenhang mit der Entstehung von Krebserkrankungen der wichtigste Risikofaktor: Es ist für 22 % der weltweiten Krebstodesfälle und für 71 % der weltweiten Todesfälle durch Lungenkrebs verantwortlich. Von einer besonders hohen Krebserkrankungsrate sind einkommensschwächere Länder betroffen: Dort traten mehr als 70 % der weltweiten Todesfälle im Jahr 2008 auf. Trotz vielerlei Präventionsmaßnahmen und Kampagnen wird die Zahl der Krebserkrankungen zunehmen. Experten rechnen mit 13,1 Millionen Todesfällen durch Krebs im Jahr 2030.

Weltkrebstag 2016: Was ist in diesem Jahr wichtig?

Der Weltkrebstag ruft alle Menschen rund um den Globus dazu auf, über unterschiedliche, individuelle Wege die Auswirkungen von Krebserkrankungen auf Einzelpersonen, Familien und andere Gemeinschaften zu reduzieren. Jeder kann einen Beitrag leisten und vor diesem Hintergrund wurden folgende Kernbotschaften zu „WE CAN. I CAN.“ festgelegt:

„World Cancer Day 2016 – WE CAN“

  • Wir stoßen Maßnahmen an und ergreifen sie
  • Wir mobilisieren unsere Netzwerke für mehr Fortschritt
  • Wir formen einen Politikwechsel
  • Wir setzen uns für Investitionen für die Krebsbekämpfung ein
  • Wir bündeln unsere Stärke für nachhaltige Entwicklungen

„World Cancer Day 2016 – I CAN“

  • Ich wähle einen gesunden Lebensstil
  • Ich verstehe, dass Krebsfrüherkennung Leben retten kann
  • Ich lasse mich unterstützen und unterstütze
  • Ich treffe eigene Entscheidungen
  • Ich liebe und werde geliebt
  • Ich bin ich selbst
  • Ich gehe wieder arbeiten
  • Ich teile meine Geschichte
  • Ich sage meine Meinung

Via facebook und twitter, #WorldCancerDay #TalkingHands #WeCanICan, sind alle dazu aufgerufen, die Kampagne „Talking Hands“ zu unterstützen. Mehr Informationen zur Kampagne unter http://www.worldcancerday.org/sites/wcd/files/atoms/files/WCD16_TalkingHandsToolkit_EN_0.pdf

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Am 11. Januar 2011 entstand die Idee, bereits vier Tage später ging die Website online: Mittlerweile ist aus dem Studenten-Projekt „Was hab‘ ich?“ ein erfolgreiches Sozialunternehmen geworden. Tausende Patienten haben hier Hilfe beim Verstehen ihrer Befunde bekommen, zahlreiche Mediziner wurden in patientenfreundlicher Kommunikation ausgebildet. Jetzt feiert das Projekt seinen fünften Geburtstag – und hat noch viel vor.

Die Vision von „Was hab‘ ich?“ ist eine Arzt-Patienten-Kommunikation auf Augenhöhe: Denn wer seinen Befund versteht, kann seiner Krankheit bewusster entgegentreten und verhält sich gesundheitsbewusster. Als die beiden Medizinstudenten Anja Bittner und Johannes Bittner und der Informatiker Ansgar Jonietz die Idee zu „Was hab‘ ich?“ hatten, ahnten sie jedoch noch nicht, wie groß der Bedarf tatsächlich war und wie erfolgreich ihr Projekt von Anfang an sein würde. Ihr Angebot für Patienten: Medizinstudierende und Ärzte übersetzen kostenlos und anonym medizinische Befunde in ein leicht verständliches Deutsch.

Fünf Jahre später hat das ehrenamtliche Übersetzer-Team bereits mehr als 26.000 medizinische Befunde in eine leicht verständliche Sprache übersetzt. So wird aber nicht nur den Patienten geholfen – gleichzeitig erhalten alle neuen Team-Mitglieder von „Was hab‘ ich?“ auch eine intensive Ausbildung in laienverständlicher Kommunikation. Über 1.300 junge Mediziner konnte „Was hab‘ ich?“ schon ausbilden. Zusätzlich haben die Dresdner ein Kommunikations-Wahlfach für Medizinstudierende entwickelt und an verschiedenen Universitäten in Deutschland durchgeführt. Und zukünftig möchte das gemeinnützige Unternehmen mit seinem neuen Projekt, dem Patientenbrief, jedem Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt einen verständlichen Entlassbrief zuschicken.

„Unser Ziel ist es, eines Tages alle Patienten und alle Mediziner zu erreichen. Wir möchten, dass jeder Patient auf leicht verständliche Gesundheitsinformationen zugreifen kann und dass jeder Mediziner in patientenfreundlicher Sprache geschult wird. Wir stehen gerade erst am Anfang einer wichtigen Entwicklung. Aber wir glauben fest daran, dass wir mit unseren Projekten in den nächsten Jahren viel bewirken können“, erklärt Ansgar Jonietz.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Homepage von „Was hab’ ich?“ : www.washabich.de (Abruf 01/2016)

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medproduction wünscht alles Gute für 2016

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Wir wünschen Ihnen, liebe User und Kunden, einen guten Start in 2016. Möge das neue Jahr Ihnen viel Glück und Erfolg, aber natürlich vor allem Gesundheit und Freude bringen. Wir freuen uns, auch im neuen Jahr wieder mit Ihnen zusammenzuarbeiten.

Ihre Redaktion von medproduction

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medproduction wünscht Frohe Weihnachten

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Die Redaktion von medproduction wünscht allen Usern und Kunden ein frohes Weihnachtsfest. Wir hoffen, Sie können die Festtage nutzen, um mit Familie und Freunden zusammen in Ruhe das Jahr ausklingen zu lassen. Lassen Sie es sich gutgehen und bleiben Sie gesund!

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Buchtipp: Arzneimittelforschung

„Durch Innovationen zum Markterfolg“, so lautet der Untertitel des Ratgebers von Hans-Harald Sedlacek. Der Autor beschreibt, wie erfolgreiche Arzneimittelinnovation gelingen kann und welche typischen Fehler und Probleme es zu vermeiden gilt. Eine intakte Innovationskultur steht dabei für Unternehmen im Vordergrund, und der Autor gibt wertvolle Ratschläge für sämtliche Hierarchieebenen, wie diese zu erhalten ist. Dabei berücksichtigt er alle Entwicklungsstadien, von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Prüfung. Professor Sedlacek lässt seine persönliche Erfahrung einfließen, die er in über 45 Jahren Pharmaforschung gesammelt hat: In verschiedenen Positionen war er sowohl für große Pharmakonzerne als auch für wagniskapitalfinanzierte Start-Ups tätig. Der Schreibstil ist kompakt und übersichtlich; zahlreiche Aufzählungen und Tabellen prägen die Gestaltung des Buches und erleichtern dem Leser den Einstieg in die Materie.

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Unser Fazit

„Arzneimittelforschung“ bündelt wertvolle Informationen für alle, die in der Pharmaforschung erfolgreich sein wollen und lädt durchaus ein, eigene Unternehmensstrukturen zu hinterfragen. Es liefert somit wertvolle Denkanstöße für Forscher und Führungskräfte in der Pharmaindustrie.

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Buchtipp: Pschyrembel Sozialmedizin und Public Health, 2. Auflage

Die Nachschlagewerke der Pschyrembel-Reihe werden seit vielen Jahren von Medizinern und anderen Menschen aus dem Gesundheitsbereich geschätzt. Die gesellschaftlichen Aspekte der Medizin greift „Sozialmedizin und Public Health“ auf. Dieses Lexikon richtet sich nicht nur an Ärzte, sondern unter anderem auch an Sozialpädagogen und Sozialarbeiter. In der Neuauflage wurden sämtliche Fachgebiete aktualisiert und das Themengebiet Public Health weiter ausgebaut. Es wurden 300 aktuelle Begriffe aus dem sozialmedizinischen Bereich neu aufgenommen, unter ihnen „Transparenz im Gesundheitswesen“, „Betreuungsgeld“ und „IGeL-Monitor“; insgesamt werden über 5000 Begriffe erläutert. Den aktuellen Trends auf dem Buchmarkt folgend, ist die Pschyrembel-Reihe auch als Online-Version und App erhältlich. Mit Erwerb des Nachschlagewerks erhält der Leser zusätzlich einen Monat kostenlos Zugang zum Portal „Pschyrembel Premium Online“, das mit zahlreichen Stichwörtern, Grafiken und Videos sicherlich eine wertvolle Ergänzung darstellt.

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Unser Fazit

Pschyrembel Sozialmedizin und Public Health erklärt fundiert und aktuell relevante Begriffe aus dem Gesundheitssystem, Qualitätsmanagement und Solzialrecht, aber auch Epidemiologie und Statistik. Somit spricht das Nachschlagewerk viele Leser an und bietet ihnen gewohnt verlässliche Information.

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