30 Jul
Geschrieben von Dipl.-Biol. Ulrike Ibold Kategorie Medizin, Medizin im Web, Medizinjournalismus, medproduction
„Wir sind einem Rauschen von Gesundheitsnachrichten ausgesetzt, die fast alle nur auf Vermutungen beruhen, das aber nicht verdeutlichen“, schreibt Klaus Koch in seinem Artikel „Wer zu viel glaubt, bleibt dumm“ vom 23. Juli auf spiegel.de.
Während Koch damit auf die sogenannten epidemiologischen Studien anspielt, die laut ihm, für trügerische Weisheiten wie „Brokkoli schützt vor Brustkrebs“ [...]
19 Jul
Geschrieben von Dipl.-Biol. Ulrike Ibold Kategorie Aktuelles, Gesundheit, Medizin, Medizin im Web
Auf die Idee von washabich.de wäre Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr bestimmt gerne selbst gekommen. Denn seit der Gründung vor anderthalb Jahren können sich die Mitarbeiter vor Aufträgen kaum noch retten. Jetzt besuchte Daniel Bahr washabich.de persönlich, um sich ein Bild der ehrenamtlichen Initiative zu machen. Bei washabich.de können Patienten über das Internetportal anonym ihre medizinischen [...]
30 Mai
Geschrieben von Dipl.-Biol. Ulrike Ibold Kategorie Aktuelles, Medizin im Web, Medizinjournalismus, Pressehäppchen
Am letzten Wochenende habe ich aufgrund des fantastischen Dauer-Sonnenscheins nun endgültig meine letzten Wintersachen auf dem Dachboden verstaut und mir ein paar neue T-Shirts und kurze Röcke geleistet. Pünktlich zum guten Wetter präsentiert sich auch ein großes Gesundheitsportal im neuen Sommeroutfit: Mit dem Relaunch ihrer Webseite lässt die NetDoktor.de GmbH ihr altes Design hinter [...]
25 Mai
Geschrieben von Dipl.-Sportwiss. Maren Menyes Kategorie Aktuelles, Gesundheit, Medizin im Web, Wussten Sie eigentlich schon
Typisch Sportwissenschaftler: Sobald die ersten Sonnenstrahlen zum Vorschein kommen, zieht es mich zum Joggen in den Park. Meine alten Laufschuhe haben mich stets treu begleitet, doch die Zeiten sind nun vorbei: Pünktlich zum BusinessRun 2012, an dem ich bereits zum zweiten Mal mit meinen Kollegen teilnehmen werde, bricht die Sohle meiner alt bewährten Schuhe [...]
28 Jun
Geschrieben von Dr. Waitz Kategorie Medizin, Medizin im Web, Medizinjournalismus, Pressehäppchen, Wussten Sie eigentlich schon, medproduction
(red). Zum 26.05.2011 wurde die dr. waitz | medproduction e.K. in die medproduction GmbH umfirmiert. Mit der Umfirmierung reagiert das Kölner Unternehmen auf die stetig wachsende Auftragssituation und Mitarbeiterzahl. Als Redaktionsbüro für Medizin und Gesundheit im Jahr 2007 gegründet, hat medproduction ihr Portfolio inzwischen um weitere Leistungen ausgebaut.
30 Mai
Geschrieben von Miriam Lossau - Biologin Kategorie Gesundheit, Medizin, Medizin im Web, medproduction
Das Medizinlexikon von medproduction ist auf dem neuesten medizinischen Stand! In den vergangenen fünf Monaten hat das Redaktions-Team rund 260 Patienten-Informations-Texte zu den häufigsten Krankheiten, Diagnose- und Therapieverfahren aktualisiert. Dabei legte das Team besonderen Wert auf Qualität und Verständlichkeit der Texte: „Wir haben einen sehr hohen sprachlichen, inhaltlichen und fachlichen Anspruch“, erklärt Dr. med. [...]
30 Mai
Geschrieben von Melanie Geiser M.A. Kategorie Gesundheit, Medizin, Medizin im Web, Medizinjournalismus, Wussten Sie eigentlich schon
Der deutsche Künstler Joseph Beuys (1921-1986) widmet sich insbesondere in seiner Rauminstallation: „Zeige deine Wunde“, die im Januar 1980 in einem Münchener Kunstmuseum ausgestellt wird, tabuisierten Themen wie Krankheit, Leid, Vergänglichkeit und Tod. Das Interesse des Künstlers für diese Themen erklärt sich aus seiner Biographie: Beuys wird als Kampfflieger im Zweiten Weltkrieg eingesetzt und erleidet bei einem Absturz seines Kampfflugzeuges auf der Krim im März 1944 schwere Verwundungen. Aufgrund dieser Kriegsereignisse sowie materieller Entbehrungen ist Beuys in den 1950er Jahren Erschöpfungszuständen ausgesetzt. Nachdem seine zukünftige Ehefrau an Weihnachten 1954 die Verlobung mit ihm gelöst hat, gerät Beuys in eine depressive Krise. Der Künstler verbringt mehrere Wochen in einem verdunkelten Zimmer und hegt Todesgedanken, bis er die Einladung der Familie van der Grinten in Kranenburg annimmt, bei der er einige Wochen wohnt. Während dieser Zeit hilft Beuys aktiv bei der Feldarbeit auf dem Hof der Familie mit und kann schließlich im Sommer 1957 von seiner Depressiven Erkrankung genesen. Später betrachtet Beuys diese Krankheitsphase als Phase der Läuterung, an deren Ende er einen neuen künstlerischen Anfang wagt.
23 Mai
Geschrieben von Dipl.-Biol. Ulrike Ibold Kategorie Gesundheit, Medizin, Medizin im TV, Medizin im Web, Medizinjournalismus
Nachdem uns 2009 die Schweinegrippe-Viren in Aufregung versetzt haben, bereiten derzeit spezielle E. coli-Bakterien (Enterohämorrhagische Escherichia (E.) coli= EHEC) den Ärzten Sorge: In Norddeutschland und Hessen sind seit Mitte Mai gehäuft Fälle von blutigem Durchfall aufgetreten, die auf die EHEC-Bakterien zurückzuführen sind.
© Stephanie Hofschlaeger/www.pixelio.de
23 Mai
Geschrieben von Melanie Geiser M.A. Kategorie Gesundheit, Medizin, Medizin im Web, Medizinjournalismus, Wussten Sie eigentlich schon
Bei dem deutschen Maler, Grafiker und Bildhauer Jörg Immendorff (1945-2007) wird im Frühjahr 1998 die chronische Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) festgestellt. Der Künstler, der zum Zeitpunkt dieser Diagnose 53 Jahre alt ist, leidet zu Beginn der Krankheit unter Lähmungen der Gliedmaßen, wobei zuerst seine linke Arbeitshand betroffen ist. Im weiteren Verlauf der Krankheit beeinträchtigen die Lähmungen auch die Atemmuskulatur, sodass Immendorff ab Ende des Jahres 2005 künstlich beatmet wird. Noch in den letzten Lebensjahren arbeitet der Künstler in seinem Atelier, wobei er Assistenten dazu anweist, Bilder nach seinen Ideen anzufertigen. Immendorff hat sich bereits in jungen Jahren innerhalb politischer Verbindungen für die Interessen gesellschaftlich Benachteiligter eingesetzt. Ab Anfang 2004 unterstützt der Künstler durch seine “Immendorff-Initiative” aktiv die Forschung der ALS-Ambulanz der Berliner Charité. Er bleibt mir als engagierter Künstler in Erinnerung, der sich in seinem zentralen Werk, dem Bilderzyklus „Café Deutschland“, intensiv dem Thema der deutsch-deutschen Teilung gewidmet hat.
16 Mai
Geschrieben von Melanie Geiser M.A. Kategorie Gesundheit, Medizin, Medizin im Web, Medizinjournalismus, Wussten Sie eigentlich schon
Bei dem deutschen Regisseur und Aktionskünstler Christoph Schlingensief (1960-2010) wird im Januar 2008 ein bösartiger Tumor in der linken Lunge festgestellt. Kurz darauf muss sich der umstrittene Künstler mit 49 Jahren einer Operation unterziehen, bei der ihm der linke Lungenflügel vollständig entfernt wird. Während seiner Zeit im Krankenhaus spricht Schlingensief in sein Diktiergerät und hält dabei alle Emotionen und Gedanken fest, die die schwere Erkrankung bei ihm auslöst. Aus diesen Aufzeichnungen entsteht sein berührendes Krebs-Tagebuch: „So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein!“, das Schlingensief im April 2009 veröffentlicht. In seinem Werk macht der bekannte Theaterprovokateur seine Krankheit und die Angst vor dem Tod zum zentralen Thema: Dabei spricht er tabuisierte sowie verdrängte Themen offen an und lässt uns alle teilhaben an seinem persönlichen Schicksal.