Statistisches Bundesamt gibt aktuelle Zahlen für 2008 heraus

Die häufigste Todesursache in 2008 in Deutschland geht, wie auch in den vergangenen Jahren, auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Grundlage der Ergebnisse der Todesursachen- und Bevölkerungsstatistiken in Wiesbaden mit.

844 439 Menschen gestorben

Insgesamt verstarben 844 439 Menschen (397 651 Männer und 446 788 Frauen). Dies sind 2% mehr als im Jahr 2007.  An einem Herzinfarkt verstarben 62 670 Menschen, davon waren 54% Männer (34 066 Verstorbene) und 46% Frauen (28 604 Verstorbene).

Krebs zweithäufigste Todesursache

Mehr als ein Viertel aller Verstorbenen (114 855 Männer und 99 452 Frauen) starben im Jahr 2008  an Krebs. Krebserkrankungen sind damit die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Bei den Männern waren bösartige Tumoren der Verdauungsorgane (36 584 Verstorbene), wie Darmkrebs, und der Atmungsorgane (30 853 Verstorbene), wie Lungenkrebs,  am häufigsten. Die Frauen starben am häufigsten an Krebs der Verdauungsorgane mit 31 837 Sterbefällen, gefolgt von Brustkrebs mit 17 014 Sterbefällen.

Nicht natürliche Todesursachen

30 687 Menschen (18 965 Männer und 11 721 Frauen), dies sind 3,6% aller Todesfälle, starben an einer nicht natürlichen Todesursache wie Verletzungen und Vergiftungen.

9 331 Personen nahmen sich im Jahr 2008 das Leben; 75% davon waren Männer. 54 Jahre bei Männern und 58 Jahre bei Frauen.

Mehr Informationen zu den Todesursachen- und Bevölkerungsstatistiken:

www.destatis.de